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Innovation durch Kommunikation war das Motto der Herbsttagung. Quelle: Ralf Büchler

1. Dezember 2024 |

Ungefähre Lesedauer: 3 Minuten

Bürokratie und Fachkräftemangel: Wie kann der Mittelstand in Peine gestärkt werden?

Die Bürokratie bremst Betriebe in Peine aus, genauso der Fachkräftemangel. Doch wie können diese Probleme gelöst werden? CDU-Chef Sebastian Lechner macht dazu Vorschläge bei der Herbsttagung des Industrie- und Wirtschaftsvereins.

Bürokratieberge, Regeln, Fachkräftemangel – damit haben auch Betriebe aus Peine und der Region zu kämpfen. Doch was entlastet Unternehmerinnen und Unternehmer? Wie kann die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen? All das waren Themen der Herbsttagung des Peiner Industrie- und Wirtschaftsvereins im Hotel Schönau in Stederdorf mit CDU-Chef Sebastian Lechner (44) als Gastredner. Der Landesvorsitzende und Chef der Landtagsfraktion der Christdemokraten über die Beschäftigung von Rentner, steuerfreie Überstunden und Digitalisierung in der Berufswelt.

Lechner betonte in seinem Vortrag, dass Bürokratie und Regeln den Firmen und Verwaltungen mögliche Wirtschaftsleistungen koste. Ein kurzfristiger Abbau dieser Regelungsversuche sei in Deutschland derzeit leider nicht zu erwarten. „Um den Wohlstand positiv zu entwickeln, muss der Mittelstand seitens der Politik unterstützt und gestärkt werden“, äußerte Lechner überzeugend und führte weiter aus: „Diese Unterstützung muss bereits in den Kindergärten begonnen und in den Schulen durch neue aktuellere Fächer und Themen weiterentwickelt werden.“

Wirtschaftlichen Problemen begegnen

Lechner bedankte sich bei den Unternehmern für ihre dauerhafte, Risikobereitschaft, die eine hohe Würdigung verdiene. Helfen könne seiner nach Ansicht nach eine schnelle, funktionierende, verlässliche, stabile Regierung. „Wir müssen eine breit aufgestellte Aufbruchstimmung auf den Weg bringen und die eigene Einstellung prüfen und gegebenenfalls auf die vorliegende Situation anpassen. Leistung muss sich lohnen“, so der CDU-Chef. Mögliche Lösungsansätze der Christdemokraten wären steuerfreie Bezahlung von Überstunden sowie für Rentner steuerfreie Zuverdienst-Möglichkeiten bis zu 2000 Euro monatlich. Dadurch kann die Bereitschaft mehr zu arbeiten für viele Bürger lohnenswert sein und die Produktivitätschancen für die Wirtschaft deutlich erhöhen.

Arbeitskräftemangel abzubauen sei durch die Anerkennung von im Ausland erworbener Ausbildungsnachweise möglich. „Wenn Menschen zu uns kommen und arbeiten wollen, dann sollten sie es auch tun dürfen. Dadurch sparen wir erhebliche Summen an unnötigen Sozialleistungen und können den Mangel an Arbeitskräften senken. Zutrauen forcieren und das Vertrauen zulassen“, machte Lechner deutlich.

Als weiteren Schwerpunkt nannte der Gastredner die dringende Weiterentwicklung der Digitalisierung. „Wir können und müssen nicht alles selbst entwickeln. Sondern von anderen Ländern lernen. Passende Standards sollten übernommen werden. Niedersachsen solle Vorreiter in der Digitalisierung werden. Das ist unser Ziel“, unterstrich Lechner und führte weiter aus: „Zusätzlich gibt es in Deutschland zu viel Regulierungen. Die Klimaziele sind und bleiben weiterhin wichtig. Die Wege zur Klimaneutralität sind zu prüfen und anzupassen.“

Doch: „Trotz aller Probleme sind wir mit Deutschland die drittgrößte Wirtschaftsnation in der Welt. Wir müssen nur unsere Chancen nutzen, um uns wieder stabil zu entwickeln“, so der Christdemokrat.

Stefan Honrath, Vorsitzender des Industrie- und Wirtschaftvereins betonte, „Zurzeit haben wir keine normalen Verhältnisse in der Welt. Deutschland erlebt eine Konjunktur und Wirtschaftskrise. Da gilt es gemeinsam aktiv gegenzusteuern“, machte Honrath deutlich und ergänzte: „Erkennbare Probleme sind nach oben zu den Entscheidern zu tragen. Die sinnvollen Ideen müssen aufgenommen und ernsthaft verfolgt werden.“ Er begrüßte an diesem Abend unter anderem Ingrid Pahlmann, CDU-Mitglied im Bundestag (MdB), Christoph Plett, Mitglied im Niedersächsischen Landtag (CDU-MdL), Norbert Müller, den neuen Direktor des Amtsgerichts in Peine sowie die Ortsbürgermeister Nils Neuhäuser, genannt Holtbrügge, Ilsede und Uwe Semper, Hohenhameln.

Sie finden den Original-Bericht auch auf den Seiten der Peiner Allgemeinen Zeitung: Hier klicken.

1. Dezember 2024 |

Ungefähre Lesedauer: 3 Minuten

Bürokratie und Fachkräftemangel: Wie kann der Mittelstand in Peine gestärkt werden?

Die Bürokratie bremst Betriebe in Peine aus, genauso der Fachkräftemangel. Doch wie können diese Probleme gelöst werden? CDU-Chef Sebastian Lechner macht dazu Vorschläge bei der Herbsttagung des Industrie- und Wirtschaftsvereins.

Bürokratieberge, Regeln, Fachkräftemangel – damit haben auch Betriebe aus Peine und der Region zu kämpfen. Doch was entlastet Unternehmerinnen und Unternehmer? Wie kann die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen? All das waren Themen der Herbsttagung des Peiner Industrie- und Wirtschaftsvereins im Hotel Schönau in Stederdorf mit CDU-Chef Sebastian Lechner (44) als Gastredner. Der Landesvorsitzende und Chef der Landtagsfraktion der Christdemokraten über die Beschäftigung von Rentner, steuerfreie Überstunden und Digitalisierung in der Berufswelt.

Lechner betonte in seinem Vortrag, dass Bürokratie und Regeln den Firmen und Verwaltungen mögliche Wirtschaftsleistungen koste. Ein kurzfristiger Abbau dieser Regelungsversuche sei in Deutschland derzeit leider nicht zu erwarten. „Um den Wohlstand positiv zu entwickeln, muss der Mittelstand seitens der Politik unterstützt und gestärkt werden“, äußerte Lechner überzeugend und führte weiter aus: „Diese Unterstützung muss bereits in den Kindergärten begonnen und in den Schulen durch neue aktuellere Fächer und Themen weiterentwickelt werden.“

Wirtschaftlichen Problemen begegnen

Lechner bedankte sich bei den Unternehmern für ihre dauerhafte, Risikobereitschaft, die eine hohe Würdigung verdiene. Helfen könne seiner nach Ansicht nach eine schnelle, funktionierende, verlässliche, stabile Regierung. „Wir müssen eine breit aufgestellte Aufbruchstimmung auf den Weg bringen und die eigene Einstellung prüfen und gegebenenfalls auf die vorliegende Situation anpassen. Leistung muss sich lohnen“, so der CDU-Chef. Mögliche Lösungsansätze der Christdemokraten wären steuerfreie Bezahlung von Überstunden sowie für Rentner steuerfreie Zuverdienst-Möglichkeiten bis zu 2000 Euro monatlich. Dadurch kann die Bereitschaft mehr zu arbeiten für viele Bürger lohnenswert sein und die Produktivitätschancen für die Wirtschaft deutlich erhöhen.

Arbeitskräftemangel abzubauen sei durch die Anerkennung von im Ausland erworbener Ausbildungsnachweise möglich. „Wenn Menschen zu uns kommen und arbeiten wollen, dann sollten sie es auch tun dürfen. Dadurch sparen wir erhebliche Summen an unnötigen Sozialleistungen und können den Mangel an Arbeitskräften senken. Zutrauen forcieren und das Vertrauen zulassen“, machte Lechner deutlich.

Als weiteren Schwerpunkt nannte der Gastredner die dringende Weiterentwicklung der Digitalisierung. „Wir können und müssen nicht alles selbst entwickeln. Sondern von anderen Ländern lernen. Passende Standards sollten übernommen werden. Niedersachsen solle Vorreiter in der Digitalisierung werden. Das ist unser Ziel“, unterstrich Lechner und führte weiter aus: „Zusätzlich gibt es in Deutschland zu viel Regulierungen. Die Klimaziele sind und bleiben weiterhin wichtig. Die Wege zur Klimaneutralität sind zu prüfen und anzupassen.“

Doch: „Trotz aller Probleme sind wir mit Deutschland die drittgrößte Wirtschaftsnation in der Welt. Wir müssen nur unsere Chancen nutzen, um uns wieder stabil zu entwickeln“, so der Christdemokrat.

Stefan Honrath, Vorsitzender des Industrie- und Wirtschaftvereins betonte, „Zurzeit haben wir keine normalen Verhältnisse in der Welt. Deutschland erlebt eine Konjunktur und Wirtschaftskrise. Da gilt es gemeinsam aktiv gegenzusteuern“, machte Honrath deutlich und ergänzte: „Erkennbare Probleme sind nach oben zu den Entscheidern zu tragen. Die sinnvollen Ideen müssen aufgenommen und ernsthaft verfolgt werden.“ Er begrüßte an diesem Abend unter anderem Ingrid Pahlmann, CDU-Mitglied im Bundestag (MdB), Christoph Plett, Mitglied im Niedersächsischen Landtag (CDU-MdL), Norbert Müller, den neuen Direktor des Amtsgerichts in Peine sowie die Ortsbürgermeister Nils Neuhäuser, genannt Holtbrügge, Ilsede und Uwe Semper, Hohenhameln.

Sie finden den Original-Bericht auch auf den Seiten der Peiner Allgemeinen Zeitung: Hier klicken.