Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung folgten der Einladung von Volksbank Brawo und Industrieverein zum lockeren Austausch in besonderer Atmosphäre.

Bereits zum zweiten Mal haben die Volksbank Brawo und der Industrie- und Wirtschaftsverein für Peine und Umgebung zu ihrem gemeinsamen Frühlingsempfang geladen. Etwa 230 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, aus Stadt und Landkreis kamen gern, um sich bei kulinarischen Genüssen auszutauschen.

Traumhafte Kulisse

Bei der Vorstellung des diesjährigen Themas in den Peiner Festsälen machte es Phillip Benckendorf, stellvertretender Vorsitzender des Industrievereins, spannend: Es sei etwas Besonders, dass es in schlimmer und guter Form gäbe. Nach kurzem Rätselraten klärte er auf: Es ging um Träume. Keinen besseren Ort als die historische und ehrwürdige Bühne könne er sich vorstellen, um über Träume zu reden.

Phillip Benckendorf, der in der Baubranche tätig ist, träumt von einem Deutschland, in dem es weniger Weggucker und Verdränger gibt. Er träumt davon, dass bürokratische Strukturen abgebaut und verlässliche Rahmenbedingungen geschafft werden. „Wir brauchen ein gesundes Maß an Pragmatismus und den Willen, gemeinsam Lösungen zu finden“, so Benckendorf weiter. Seit 1919 steht der Industrieverein für die Wahrung und Förderung der Wirtschaft in der Stadt und dem Kreis.

Träume vom politischen Mittelstand

Stefan Honrath, Leiter der Volksbank-Direktion Peine, träumt von einem politischen Mittelstand. Amerikanische Verhältnisse, in der Superreiche die Politik beeinflussen, will er in Deutschland nicht sehen. Ihm geht es darum, dass die Region auch in Zukunft gestärkt wird. Zum Beispiel weist Honrath darauf hin, dass er durch die Gründung von „Green Energie“ mit Partnern aus der Region regenerative Konzepte nutzen möchte. Sein Traum ist, dass sich mehr Unternehmen, auch aus dem Peiner Land, an den Veranstaltungen der Volksbank beteiligen, um sich zu präsentieren.

Um das Thema abzurunden, zitierte Phillip Benckendorf einen Songtext des Braunschweiger Sängers Bosse: „Und was du träumst, das musst du machen. All die besten, super Sachen.“ Und Stefan Honrath bat die Gäste in Abwandlung des lateinischen Sprichworts „Plenus venter non studet libenter“ – ein voller Bauch studiert nicht gern,, mit den Worten „Leerer Magen denkt nicht gut“ ans Büfett. Wenn Träume unerfüllte Wünsche sein sollten, dann träumt Stefan Honrath sicher von vielen Akteuren aus Politik und Wirtschaft, die bei dem Frühlingsempfang Ideen austauschen, um Stadt und Kreis schöner zu machen.

Sie finden den Bericht, sowie eine Bildergalerie auch auf den Seiten der Peiner Allgemeinen Zeitung: Hier klicken.