Frühlingshafte Temperaturen und erfrischende Impulse: Mehr als 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur erfuhren beim gemeinsamen Frühlingsempfang von Volksbank Brawo sowie Industrie- und Wirtschaftsverein Peine und Umgebung, warum das Vereinsleben ein bedeutender Standortfaktor ist, der auch die Wirtschaft stärkt.

Das Wetter zeigte sich bereits von seiner sonnigen Seite und lieferte die perfekte Basis für den launigen Start des Frühlingsempfangs von Industrie- und Wirtschaftsvereinigung von Peine und Umgebung sowie Volksbank Brawo im Peiner Bürger-Jäger-Heim.

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur kamen zum Frühlingsempfang von Industrie- und Wirtschaftsverein sowie Volksbank Brawo ins Peiner Bürger-Jäger-Heim. Quelle: Ralf Büchler

Im Fokus dabei: das abwechslungsreiche Vereinsleben und dessen Wechselspiel mit der Berufswelt. „Vereine haben einen besonderen Stellenwert in der Gesellschaft und sind auch im Peiner Land bedeutender Standortfaktor“, wie Stefan Honrath, Direktionsleiter Peine der Volksbank Brawo, an der Seite von Phillip Benckendorf, Vorsitzender des Industrie- und Wirtschaftsvereins, vor den mehr als 200 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur betonte.

Jung und Alt können voneinander lernen

Nähe, Vertrautheit, Unterstützung, Begleitung und vor allem Gemeinschaft und Zusammenhalt: Die Liste an Begrifflichkeiten, die Vereinsarbeit beschreibt, ließe sich wahrscheinlich unendlich fortsetzen. Beispielhaft dafür schilderte Marc Schoke, Hauptmann des Bürger-Jäger-Corps, wie die Freischießen-Korporation für ihn seit Jahrzehnten nicht nur gelebte Familientradition, sondern auch ein Stück Heimat geworden sei.

Philip Benckendorf (rechts), Vorsitzender des Industrie- und Wirtschaftsvereins, sprach an der Seite von Stefan Honrath von der Volksbank Brawo über die große Bedeutung von Vereinen auch für die Wirtschaft. Quelle: Ralf Büchler

Schon von Kindesbeinen an und über Generationen hinweg habe er dort erfahren, was es heißt, Seite an Seite mit den Kameraden Erfolge zu erzielen und auch Problemsituationen zu meistern. „Im Verein ist niemand allein“, verdeutlichte er. Wobei die Vereinsarbeit auch positive Auswirkungen auf das Berufsleben haben könne: „Abgesehen vom ehrenamtlichen Einsatz, der in der heutigen Zeit immer wichtiger wird und zeigt, dass die Menschen mehr machen, als einfach nur ihren Job, sind Team- und Konfliktfähigkeit entscheidende Skills, die im Arbeitsleben zu Erfolgen führen.“ Außerdem könnten Jung und Alt im Verein viel voneinander lernen: „Während die Älteren persönliche Erfahrungen weitergeben, bringen junge Menschen neue Impulse ein“, verdeutlichte er.

Das unterstrichen auch Ercan Caliskan, Vorsitzender und Cheftrainer des Peiner Box-Clubs 62, sowie Stellvertreterin Narcan Dastan. Umso mehr sei ein persönliches Anliegen, den Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen in der täglichen Arbeit weit mehr als „nur“ den sportlichen Erfolg samt entsprechenden Techniken und Taktiken näherzubringen. „Respekt, Selbstdisziplin, persönliche Zielsetzungen und auch die Fähigkeit, bei Niederlagen nicht einfach aufzugeben, sind entscheidende Werte, die sowohl im Verein als auch im Berufsleben gelten“, zählte Caliskan auf. „Außerdem möchten wir dem Nachwuchs in schwierigen Lebensphasen Halt, Orientierung und vielleicht auch ein Stück weit Zuhause bieten“, betonte er mit Blick auf die mehr als 260 Aktiven im Club.

Vereine bringen Menschen miteinander ins Gespräch

Kurzum: „Es sind die Vereine, die es ermöglichen, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, soziale Kompetenzen erlernen, sich miteinander vernetzen, gemeinsam gewinnen und auch verlieren“, fasste Benckendorf abschließend zusammen. „Damit ist der Verein auch der Trainingsplatz für Fachkräfte von morgen“, schlug er den Bogen zurück in die Wirtschaft und den Industrie- und Wirtschaftsverein.

Im Anschluss an das offizielle Bühnenprogramm hatten die Gäste schließlich die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über die Beiträge auszutauschen. „Denn genau das macht unseren Frühlingsempfang aus“, waren sich Honrath und Benckendorf einig.

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